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Stifterin

Irene M. Staehelin wurde erstmals 1991 auf einer Reise nach Südafrika auf die Fels-
malereien der San/Buschmänner aufmerk-
sam. Die Frage nach den Ursprüngen dieser Kunst führte unweigerlich zur Geschichte und zur desolaten Lage der Nachfahren dieser ursprünglichen Bewohner des Südlichen Afrikas.

Ab1993 arbeitete Irene Staehelin als Fotografin im südlichen Afrika und suchte den Kontakt zu Gruppen, welche die Menschenrechte und die Entwicklung der San unterstützten. Angeregt durch die Philosophie von Cultural Survival, der von Prof. David Maybury-Lewis ins Leben gerufenen Indigenen-
Organisation in Cambridge (USA), studierte sie an der Boston University und schloss ihr Studium mit dem Master in Anthropologie ab.

Gleichzeitig arbeitete sie am Aufbau des Kultur- und Ausbildungszentrums für San, !Khwa ttu, nördlich von Kapstadt > www.khwattu.org. Der Besuch zahlreicher indigener Kulturzentren in Kanada und den westlichen USA, sowie das unmittelbare Erleben von erfolgreichen und gescheiterten Entwicklungsprojekten im südlichen Afrika vermittelten wertvolle Richtlinien zum Aufbau von !Khwa ttu. Auch gewann Irene Staehelin ein internationales Netz von Akademikern und Entwicklungsexperten als Ratgeber.